Artikelstammdaten

Die korrekte Pflege der Artikelstammdaten ist ungemein wichtig. Sie enthalten wichtige Informationen, die jedem im Unternehmen den notwendigen Überblick geben. Damit Sie Artikel anlegen und ordentlich verwalten können, ist es notwendig im Programmteil Installation, Tabellen die Kategorien anzulegen. (S).

In der Demoversion sind bereits eine Reihe Tabellen hinterlegt. Nutzen Sie diese Anregungen für die Anlage eigener Kategorien, oder orientieren Sie sich an den Kategorien Ihres Hauptlieferanten.

  • Benennung: Benennung ist als Kurzbezeichnung des Artikels zu verstehen. Bitte beschreiben Sie kurz und eindeutig Ihren Artikel. Das Feld Benennung sollte Ihnen die Suche nach dem Artikel ermöglichen. Bei multiplem Angebot können Sie jedoch auch im Fenster für erweiterte Benennung an den technischen Daten erkennen, welcher Artikel der richtige ist. Das Feld Benennung hat maximal 40 Zeichen. Benötigen Sie mehr zur Beschreibung des Artikels verwenden Sie die erweiterte Benennung.
  • Erweiterte Benennung: Dient zur kompletten technischen Beschreibung eines Artikels. Das Feld kann beliebig lang sein und steht formatiert unter der Benennung im Beleg. Auf Wunsch kann der Druck in bestimmten Belegen unterdrückt werden.
  • Bilder und Dokumente zum Artikel: Sie können zu jedem Artikel beliebig viele Dokumente oder Verweise ins Internet hinterlegen. Das können technische Dokumentationen, ein Excel-, Word-, HTML- oder PowerPoint Dokument sein. Das Bild oder Dokument kann aus dem Artikelstamm heraus betrachtet werden, und ist mit Windows Produkten kompatibel und kann zum Beispiel per E-Mail weiter verschickt werden.
  • Benennung 2 und erweiterte Benennung 2: dienen bilingualen Formularen. Wenn Sie Auslandskunden haben, können Sie Artikel in einer zweiten Sprache beschreiben.
  • Artikelnummer: Zu jedem Artikel können Sie eine bis zu siebenstellige alphanumerische Artikelnummer vergeben oder durch OMS automatisch vergeben lassen. (S)


Artikeldaten

  • Kategorie 1 verwenden Sie um Artikel zu finden, zu beschreiben oder um Auswertungen über Kategorien von Artikeln zu machen. Eine Tabelle aus dem Programmteil Installation ermöglicht Ihnen die einfache Definition und Wiederverwendung. Kategorie 2: Kann entweder aus einer Tabelle, oder als Freitext verwendet werden. OMS schlägt vor, die Kategorie 1 über Tabelle, Kategorie 2 als Text für den jeweiligen Hersteller zu nehmen.
  • Herstellernummer: (Klickbox) Hier hinterlegen Sie die Originalherstellernummer oder EAN des Herstellers. Sie erlaubt Ihnen, die zweifelsfreie Identifizierung des Artikels. Über diese Nummer können Sie Artikel bestellen, sie auf den Lieferschein drucken oder Zubehör finden.
  • Barcode: (Klickbox) finden Sie unter der Herstellernummer in der entsprechenden Klickbox. Der Barcode kann an verschiedenen Stellen im System verwendet werden. Er ist am Besten geeignet, um einen Artikel schnell, zweifelsfrei zu identifizieren.
  • Art: die Artikelart erlaubt verschiedene Definitionen damit Artikel richtig verwendet werden. „Gruppe“ dieser Artikel darf dann nur als Grundeinheit für Stücklisten verwendet werden. „Komponente“ Artikel mit dieser Einstellung sind nur als Komponente zulässig. „Minus“ Komponente ist als Komponente und als Minuskomponente in Stücklisten zulässig. Weitere Erklärungen zu Stücklisten (Gruppen, Baugruppen) finden Sie unter Stücklisten/Montage.
  • Gewicht: Hier hinterlegen Sie das Gewicht des Artikels. Sie können OMS so einstellen, dass eine Faktur ohne Gewichtsteingabe nicht möglich ist. Erst dann können die Transportkosten auch automatisiert ermittelt und eingetragen werden.
  • Mengeneinheiten: Sie können zwei Mengeneinheiten hinterlegen. Dann können Sie zum Beispiel 6 Karton mit je 6 Teilen Inhalt und 12 Stück als Palette verkaufen oder anbieten. Ebenso können Sie Industrieminuten berechnen oder zusätzlich einen Volumenrechner aktivieren. Achtung! Für die Verwendung von Mengeneinheiten sind gesonderte Formulare notwendig!


EK-Preise

  • EK Aktuell ist Ihr jeweiliger Bestandseinkaufspreis für den Artikel. In Grundeinstellungen, Voreinstellungen sind zwei Einstellungen möglich: Entweder Sie stellen FiFo Prinzip oder MischEK ein. FiFo bedeutet, dass der letzte Einkaufspreis unabhängig vom neuen Preis überschrieben wird.
  • MischEK hat die weitaus häufigste Verwendung, denn diese Funktion weist tagesaktuelle Handelspannen oder Kalkulationszuschlag aus. Testen Sie an der Demoversion einige Warenein- und Abgänge, und die daraus resultierenden Preise, denn es ist sinnvoll am unscharfen Spielsystem einmal einige Beispiele aus dem „Leben“ durchzuspielen, um die Preisermittlung aktiv zu erleben. Weitere Informationen finden Sie auch unter „Bestände“. Der MischEK wird aus dem Preis für Warenzugang, Ware in Beständen, Ware in Abwicklung zuzüglich Versandkosten berechnet. Gutschriften haben ausschließlich Auswirkung auf die Minderung des Rohertrags, nicht jedoch auf den MischEk im System.
  • Letzte: In dieser Klickbox sehen Sie Ihren letzten Einkaufspreis ohne Zuschläge.
  • EK2: Dieses Feld enthält den sogenannten EK2. Den Namen können Sie umbenennen, zum Beispiel mK oder xx. (3 Buchstaben). Der EK2 findet einige interessanten Anwendungen. Sie können damit zum Beispiel den tatsächlichen Ek für Ihre Mitarbeiter verschleiern. Der Mitarbeiter denkt, dass er mit 10% Rohertrag verkauft, tatsächlich sind es aber entsprechend dem gesetzten EK2 15%. Probieren Sie das einmal aus, indem Sie beim= Zeichen 5% aufschlagen. Unter F11 im Angebotsteil von OMS sieht man dann eine andere Handelsspanne. Zusätzlich können Sie EK-Preise für den Verkauf abschalten, dann kennt der Verkauf Ihre EK nicht mehr. Für einzelne Mitarbeiter können Sie zwecks Anhebung dünner Margen jeweilige EK2 in Standardwerten Arbeitsplatz setzen.
  • Nächste / Quelle: Hier können Sie Artikelpreise aus Fremdpreislisten importieren. Dazu muß die Herstellerartikelnummer korrekt hinterlegt sein.
  • EK-Währung: Wenn Sie Ware in Fremdwährung (nicht Hauswährung) eingekauft haben wird hier der letzte EK in Fremdwährung gespeichert. Dieser kann auch als Vorschlag benutzt werden wenn der Artikel erneut eingekauft werden soll.


VK-Preise

OMS erlaubt Ihnen verschiedene Varianten Ihren Verkaufspreis festzulegen. Sie können einen Haken setzen für „geraden Netto-“ und „geraden Bruttopreis“ oder eine „fließende“ Handelspanne oder Kalkulationszuschlag.

  • Emp.: Der empfohlene Verkaufspreis des Herstellers.
  • VK Preis Berechnung vom empVK: Durch die Checkbox kann die VK Preisberechnung vom empVK erfolgen.
  • MwST: Definiert den Mehrwertssteuersatz für diesen Artikel. In OMS Belegen werden dann Artikel mit verschiedenen Mehrwertsteuersätzen getrennt ausgewiesen. Machen Sie einen Versuch, um das Ergebnis aktiv zu prüfen.
  • gefixter netto: Sie setzen links einen Haken und springen Sie in das Feld für den VK-Preis. Geben Sie den Preis ein und verlassen Sie das Feld mit Tab. Dann ist der Nettopreis gefixt eingestellt. Kaufen Sie schlechter ein, sinkt Ihr Ertrag! Kaufen Sie jetzt besser ein, verbessert sich Ihr Ertrag, der Preis bleibt.
  • gefixter Brutto: Sie setzen links einen Haken und springen Sie ins Feld für den VK-Preis mit MwST. Geben Sie den Preis ein, und verlassen das Feld mit Tab. Dann ist der Bruttopreis fixiert. Kaufen Sie schlechter ein, sinkt Ihr Ertrag! Kaufen Sie jetzt besser ein, verbessert sich Ihr Ertrag, der Preis bleibt.
  • fließende Handelsspanne: Setzen Sie in das Feld neben Roh% einen Haken und geben Sie Ihre gewünschte Handelsspanne ein. Der Verkaufspreis wird für diese Kategorie jetzt immer aus dem aktuellen MischEK und dem jeweiligen Aufschlag ermittelt. Die Handelspanne errechnet sich aus: VK= EK / (1-x%/100) der Kalkulationszuschlag: VK = EK + X%Roh. Die Funktion ermöglicht Ihnen eine leichte Pflege des Artikels, denn sobald sich der MischEK ändert, ändert sich auch der Verkaufspreis. Das ist für angebundene Shopsysteme wichtig.


Einkauf

  • Lieferant: Ihr letzter Lieferant oder ein definierter fester Lieferant. (Haken setzen).
  • Lieferzeit: Die erwartete Lieferzeit, fließt in die Bedarfsermittlung (siehe auch Bedarfsermittlung) ein.
  • Import: definiert, ob dieser Artikel ein Importartikel ist.
  • Zoll: wirkt sich auf den Einkaufspreis beim Wareneingang aus!
  • Letzter: Menge des letzten Wareneingangs
  • Am: Datum des letzten Wareneingangs
  • Best.: Bestand vor dem Wareneingang
  • Bedarf: Der aktuelle Bedarf setzt sich zusammen aus Mindestbestand und Kundenvorbestellungen. Weitere Steuerungsmöglichkeiten in der Konfiguration / Grundeinstellungen / Voreinstellungen / Einkauf / Schalter: Bedarf und Konfiguration / Grundeinstellungen / Voreinstellungen / Allgemeines / Schalter: Bestände
  • Redu.: Sie können den Bedarf um xx Prozent reduzieren, zum Beispiel wenn das Jahr zu Ende geht oder ein Produkt ausläuft.
  • Ek-Bea: der Bearbeiter, der für diesen Artikel verantwortlich ist. Im Einkauf kann bei dieser Voreinstellung jeder "seinen" Bedarf ermitteln.
  • Bestellt: Aktuelle Bestellmenge
  • Min. Bestand: Ihr gewünschter Mindestbestand. Ohne Haken errechnet aus globalen Voreinstellungen, mit Haken die Menge aus dem Feld dahinter. Ist kein Haken gesetzt, sehen Sie in dem Feld die vorgeschlagene Menge, die auch im Einkauf vorgeschlagen wird. Setzen Sie Haken und „0“, dann wird dieser Artikel aus der Bedarfsermittlung herausgenommen.


Verkauf

  • Sonderverkauf: Ist Sonderverkauf „ja“ gesetzt, ist der Artikel im Verkauf nur sichtbar, wenn Bestand vorhanden ist.
  • Ums-Stufe: Hier können Sie, wie auch beim Aufrufen des Artikels in Einkauf und Verkauf, sehen, ob es ein A, B, C oder D Artikel ist. Sie können die Drehgeschwindigkeit des Artikels selber im Programmteil Installation definieren.
  • Täglich: Durchschnittlich verkaufte Artikel pro Tag.
  • für: xx Tage ermittelt
  • letzte Bewegung: Sie sehen auf einen Blick, wann der Artikel zuletzt verkauft wurde.
  • Überbestand: Verkaufen Sie einen Artikel zu langsam oder liegt er ohne Bewegung zu lange am Lager, taucht er hier im Überstand auf. Die Geschwindigkeit kann definiert werden. Sie können global für Lagerleichen einen Bonus ausschreiben, der als Motivation zum Verkauf dieser Artikel dienen soll.


Bestände von Lager xx

Sie können in OMS 36 Lager definieren, die alle die folgenden Bestände haben können. Die Ware wird beim Wareneingang dem entsprechenden Lager zugebucht. Handelt es sich um vorbestellte Ware, die zum Zeitpunkt der Bestellung nicht am Lager war, dann kann die Ware so zugebucht werden, dass sie nicht in den freien Bestand einfließt, sondern direkt den offenen Bestellungen zugeordnet wird. Die Ware ist dann nicht frei verfügbar, sondern befindet sich in „Reservierter“ Bestand.

  • Freier Bestand: Frei verfügbare Ware im jeweiligen Lager
  • In Abwicklung: Ware die aus dem freien Bestand entnommen wurde, aber noch nicht verkauft ist.
  • Reservierter: Ware die Vorbestellungen im Wareneingang zugeordnet wurde.
  • Vorbestellt: Ware die von Kunden vorbestellt wurde, aber nicht an Lager war.
  • Fehlbestand: Resultiert aus Fehlbestandsbuchungen in der Sammelabwicklung. Ware vermisst oder vertauscht, nicht auffindbar. Kann über manuelle Bestandsveränderungen wieder korrigiert werden.
  • Dauer: Damit Sie Dienstleistung oder Kleinmaterial nicht andauernd zubuchen müssen können Sie hier einen Dauerbestand setzen. Der Artikel fällt aus der Bestandsbehandlung heraus.
  • Reparatur: Ihr Reparaturbestand, Ware die Ihnen gehört, da Sie sie zum Beispiel ausgetauscht haben.
  • Rücksendung: Ware, die sich in Rücksendung bei Ihrem Vorlieferanten befindet.
  • Ausstellung: Ware, die sich in Ihrem Ausstellungsbestand befindet
  • Eigenbestand: Ihr Eigenbestand
  • In anderen Lagern: Ware, die sich in anderen Lagern befindet. Zusatzmodul notwendig!
  • Schalter Warenbilanz: Ermöglicht die Durchführung einer Warenbilanz im laufenden Betrieb.


Behandlung

  • Alternative: Hier sind verschiedene Behandlungen möglich und wird zum Beispiel genutzt, wenn ein Produkt ausläuft oder ausgelaufen ist. Kann zwangsweise oder zur Auswahl eingestellt werden.
  • Garantie: Garantiezeit des Artikels ab Rechnungsdatum. In der Installation müssen vor Inbetriebnahme die entsprechenden Herstellergarantiekennzeichen gesetzt werden.
  • Fach-Nr.: Der Lagerort Ihres Artikels. Wird auf dem Sammelauftrag ausgedruckt.
  • Werkstatt: Ist „nein“ gesetzt, ist dieser Artikel überall verfügbar, ist "ja" gesetzt ist dieser Artikel nur in Werkstattbelegen zu verwenden.
  • Letzte Änderung: Die letzte Änderung am Artikelstamm wurde durchgeführt am xx.xx.xx.
  • Serien-Nr.: Sie können einzelne Artikel auf Seriennummer "muss" Eingabe stellen. Haben Sie in der Konfiguration ebenfalls "Musseingabe" gesetzt, wird sichergestellt, dass für diesen Artikel die Seriennummer erfasst werden. Es sind verschiedene Varianten möglich. Zusätzlich ist die Freischaltung in Verkauf- und Einkaufsteil der Installation notwendig.
  • Preisliste: Dieses Feld definiert, ob der Artikel in der Preisliste und im Web erscheinen soll.
  • Wiedervorlage nach x Tagen: Rechnungen mit diesem Artikel können nach x Tagen automatisch in die WV des Bearbeiters gelegt werden. Aktivierung im Programmteil Installation / Grundeinstellungen / Voreinstellungen / Verkaufsbelege / Schalter Rechnungen.
  • Notizen: Hinterlegen Sie hier interne Notizen oder Erfahrungen wie zum Beispiel "läuft nicht unter Linux" oder "inkompatibel mit AMD". Die Notizen finden nur interne Verwendung und können im Verkauf und Einkauf mit Shortcuts aufgerufen werden.
  • Bezug: Hier können Sie Bezugspreise für verschiedene Lieferanten hinterlegen.
  • Umsätze: Unter Umsätze sehen Sie Stückzahlen und Erträge des einzelnen Artikels. Die Funktion kann für den Verkauf abgestellt werden.
  • Export: Sieben weitere Felder zur freien Verwendung.
  • Zubehör: Unter Zubehör werden Artikel zum "Hauptartikel" hinterlegt. Das ermöglicht Ihnen, Fehler auszuschließen und es ungeschulten Verkäufern leicht zu machen. (S)


Artikelsuche

Die Artikelsuche wird Ihnen in OMS leicht gemacht. Sie können an der zentralen Position im Verkauf und Einkauf mit verschiedenen Kriterien Artikel oder Artikelgruppen suchen. (S). Wenn Sie Zubehör zum Artikel hinterlegt haben, kann auch der Aushilfsarbeiter Auskunft geben.

Die Artikelsuche ist über die Felder Benennung, erweiterte Benennung, Kategorie 1, Kategorie 2, Herstellernummer, Barcode und Artikelnummer Lieferant möglich.


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